Presseck/Altenreuth - Eine Zeitlang, so sagt es Landrat Klaus Peter Söllner, drohte Gefahr, dass der ganze Ort niederbrennen könnte. Das konnten die Einsatzkräfte glücklicherweise verhindern. Auch Pferde, die in dem brennenden Hof eingestellt waren, wurden in letzter Sekunde gerettet. Für die Hühner des Hofes kam die Rettung jedoch zu spät. Die zwei Hausbewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Klinikum Kulmbach gebracht. Der Großbrand hat zwei Scheunen, ein Nebengebäude, eine Garage und einen Wohnwagen vernichtet und auch auf das Wohnhaus und einen Anbau übergegriffen. Das Haus konnte zwar gehalten werden, ist aber unbewohnbar. Insgesamt beläuft sich der Brandschaden auf einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag - das geht aus dem Polizeibericht hervor. So schlimm die Brandnacht auch gewesen ist: „Das hätte alles noch viel schlimmer ausgehen können“, lautet die Einschätzung des Landrats, der am Mittwoch ebenfalls bis in die späte Nacht am Einsatzort gewesen ist, mit Blick auf die Tatsache, dass die Feuerwehr wegen der drohenden Gefahr bereits die umliegenden Häuser evakuieren musste und im Wartenfelser Feuerwehrhaus eine Betreuungsstelle eingerichtet hatte.
Großbrand in Altenreuth Knapp an der Katastrophe vorbei
Melitta Burger 15.06.2023 - 08:59 Uhr , aktualisiert am 15.06.2023 - 15:33 Uhr