Viele Menschen hätten Angst vor einem qualvollen und einsamen Tod, so Erzbischof Schick. "Wenn diese Angst genommen ist, wird die aktive Sterbehilfe nicht mehr gewollt und nicht mehr bejaht." In der derzeitigen Diskussion sei es wichtig, zu vermitteln, dass heute jeder schmerzfrei und menschlich gut umsorgt sterben kann." Dazu sei die Palliativmedizin, die Hospizarbeit, die Pflege in den Altenheimen - und vor allem das Verhältnis in der eigenen Familie zu verbessern. Wenn das Leben am Ende zur Disposition stehe, "nimmt der Wert des Lebens insgesamt ab", so Schick. Das könne verheerende Folgen zum Beispiel für Menschen mit Behinderung und andere haben: "Das darf nicht sein! Das Leben jedes Menschen ist unantastbar und muss unverfügbar für jeden bleiben."