Teuerste Schule Bayerns
Das Rathaus II in der Graserschule unterzubringen, wäre die richtige Entscheidung gewesen, sagte Halil Tasdelen (SPD), der ebenfalls von falschen Zahlen beim Bürgerentscheid sprach. Wolfgang Gruber war überzeugt, dass „wir nicht verantwortlich handeln“. Und Beate Kuhn (SPD) bezeichnete die Situation als „niederschmetternd“. BG und Grüne hätten der Stadt einen „Bärendienst erwiesen“. CSU- Stadtrat Michael Hohl, der die Schule als die teuerste Bayerns bezeichnete, sprach sich hingegen deutlich für eine Unterbrechung der Sanierungsarbeiten aus. Die Schule solle ausziehen, das Gebäude bestandssaniert werden und möglicherweise die Mitarbeiter von Rathaus II einziehen. Man könne das Gebäude aber auch verkaufen. Ein Vorschlag, den auch Gruber aufgriff: Die Bremse reinhauen und noch mal nachdenken, so sein Vorschlag. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger verwies auf eine „ganze Reihe von Maßnahmen mit Kostenmehrung“, die alle notwendig seien. Man müsse aber auch die Finanzen im Blick behalten. Der Rückgang der Gewerbesteuer sei kräftig. Aber, betonte er, Geld werde nicht verpulvert.