Neben Pfarrer Matthew Anyanwu und Pater Heribert Müller, der sonst in Simbabwe wirkt, begleitete der evangelische Pfarrer Peter Zeh den feierlichen, fast zweistündigen Gottesdienst, der von mehreren Interpreten musikalisch und professionell gestaltet wurde. Vor dem schmucken Gotteshaus spielte gewohnt würdevoll die Ahorntaler Blasmusik. Zahlreiche Festredner würdigten das Engagement der aktiven Pfarrgemeinde und Landrat Florian Wiedemann hob die überregionale Bedeutung der Volsbacher Pfarrei hervor. „Wir haben es geschafft“, zeigte sich Kirchenpfleger und Mesner Jörg Neubauer vom Pfarrgemeinderat erleichtert. In seiner Ansprache ließ er die letzten Monate Revue passieren und lobte das Engagement der Handwerker. „Nur aufgrund derer Einsätze konnten wir unsere Kirche nach sechseinhalb Monaten wieder nutzen.“ Der erste Gottesdienst in der lichtdurchfluteten Sandsteinpfarrkirche Mariä Geburt war nach der umfangreichen Bauphase bereits an Gründonnerstag. Ein großes Lob zollte Neubauer auch der verabschiedeten Pfarrsekretärin Luzia Schnappauf und den vielen ehrenamtlichen Kräften: „Durch 336 geleistete Arbeitsstunden beim Bau, Ausräumen und Putz abschlagen, bis hin zu den umfangreichen Reinigungsmaßnahmen haben wir einiges an Kosten gespart.“ Die Gesamtkosten belaufen sich auf 631 000 Euro; zur Kostenrechnung des Architektenbüros von 594 000 Euro kamen noch 37 000 Euro unvorhersehbare Kosten – wegen der statischen Sicherung des Deckengewölbes – hinzu.