Glück gehabt Bankmitarbeiter verhindert Betrug

Ein Betrüger hat am Mittwochabend versucht, eine 77-jährige Frau aus Bayreuth um 35.000 Euro zu bringen. Der Anrufer gab sich glaubhaft als Bankmitarbeiter aus. Dank der internen Sicherheitsmechanismen der Sparkasse konnte der Betrug verhindert werden. 

Per TAN bestätige die Frau die Überweisung. - Symboldbild Foto: David Ebener/dpa

Ein aufmerksamer Mitarbeiter der Sparkasse Bayreuth hat verhindert, dass eine 77-jährige Kundin Opfer eines Betrugs wurde. Ein Anrufer hatte sich am Mittwochabend als Bankmitarbeiter ausgegeben und die Seniorin zu einer Überweisung von 35.000 Euro gebracht. 

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Wie die Polizei Oberfranken miteilt, erhielt die 77-jährige Bayreutherin am Mittwochabend einen vermeintlichen Anruf von ihrer Bankfiliale. Ihr Telefondisplay zeigte die Telefonnummer Ihrer Bankfiliale an. Der angebliche Mitarbeiter täuschte sie mit einer glaubwürdigen Geschichte und veranlasste sie, eine Überweisung über 35.000 Euro per TAN am Smartphone zu bestätigen. Dank der internen Sicherheitsvorgaben der Sparkasse wurde der Überweisungsvorgang nochmals geprüft. Dabei kam heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Zahlung konnte gestoppt werden, bevor ein Schaden entstand. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen.

 

Zum Schutz gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps
• Die angezeigte Telefonnummer könnte manipuliert sein. Beenden Sie deshalb das Gespräch und rufen Sie lieber selbst bei Ihrer Bank zurück. Verwenden Sie dafür aber nicht die Rückruftaste!
• Überweisen Sie kein Geld auf ein fremdes Konto.
• Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Prüfen Sie die Angaben durch direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Bank.
• Geben Sie niemals TAN-Nummern, PIN, Kreditkartennummer oder ähnliches weiter. Ein richtiger Bankmitarbeiter wird niemals danach fragen.
• Erteilen Sie niemals Freigaben über die TAN-App Ihrer Bank. Ein richtiger Bankmitarbeiter wird Sie niemals dazu auffordern.
• Übergeben Sie auf keinen Fall Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
• Bei Zweifeln rufen Sie die Polizei über den Notruf 110.