„Den Jakobsweg“ in Oberfranken gibt es streng genommen nicht. Es gibt ihn nicht als alte nachweisbare Tradition, wie in Spanien oder in Frankreich. Dennoch zeugen viele Jakobuskirchen in der Region von der mittelalterlichen Jakobsverehrung. Um auf einen der vier französischen Hauptwege und dann zum eigentlichen Jakobsweg nach Nordspanien zu kommen, gibt es auch zahlreiche „Jakobswege“, die die Pilger den Hauptwegen zuführen. Beim Samstagspilgern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern starteten die Teilnehmer unter dem Motto „Brich auf!“ am Ostermontag die Pilgersaison. Von Hof ging es dann in der ersten Etappe nach Helmbrechts und am vergangenen Wochenende, bei strahlendem Sonnenschein, von Helmbrechts zur Jakobskirche in Marktschorgast.
Glaube und Kirche Die Jakobspilger und die Pestwunde
Oswald Purucker 25.06.2025 - 06:00 Uhr