Durch den hohen Eintrag von Sand und Feinsedimenten aus benachbarten Äckern, aber auch von Feld- und Waldwegen in die Bäche wird der kiesige Untergrund verschlossen – aber dort finden die Flussperlmuscheln ihre Nahrung. Die Tiere verhungern oder ersticken. Ein Problem ist die landwirtschaftliche Nutzung der angrenzenden Äcker. Es gibt kaum noch Puffer zwischen Ackerland und den Flussläufen, bei jedem starken Niederschlag wird wertvoller Boden in die Bäche gespült.