Die letzte Gebührenkalkulation der Friedhofsgebühren sei im Jahr 2001 getätigt worden, teilte Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) mit. Die Nachkalkulation habe ergeben, dass von 2002 bis 2019 ein Defizit von knapp 32.000 Euro aus dem reinen Betrieb entstanden seien. Rechnet man die noch nicht erwirtschafteten Kosten von etwas über 168.000 Euro hinzu, ergibt das einen Defizit von knapp über 200.000 Euro – das wäre ein Defizit von 11.113 Euro pro Jahr. Da sich die jährlichen Einnahmen aus den Grabgebühren auf 6.809 Euro belaufen, wäre eigentlich eine Erhöhung um 163 Prozent nötig, um das Defizit zu decken. Zudem fließen in das Defizit die seit 2001 getätigte Investitionen mit ein. So wurde am Friedhof 2001 eine Stützmauer für 45 000 Euro errichtet, es gab einen Bodenaustausch und eine Friedhofserweiterung kostete weitere 140.000 Euro.
Gemeinderat Gößweinstein Friedhofgebühren werden angehoben
Von Florian Zeilmann 25.09.2020 - 16:30 Uhr