Betzenstein/Plech - Die Gemeinden Plech und Betzenstein profitieren auch in diesem Jahr vom Regionalbudget der FrankenPfalz. Anschaffungen vom Fußballtor bis zur Himmelsliege werden gefördert.
FrankenPfalz fördert durch ihr Regionalbudget 19 Projekte in der südöstlichen Fränkischen Schweiz mit knapp 100 000 Euro
Betzenstein/Plech - Die Gemeinden Plech und Betzenstein profitieren auch in diesem Jahr vom Regionalbudget der FrankenPfalz. Anschaffungen vom Fußballtor bis zur Himmelsliege werden gefördert.
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Insgesamt werden 19 Projekten der FrankenPfalz 97 279 Euro zur Verfügung gestellt. Das Förderprogramm „Regionalbudget“ wird vom bayerischen Landwirtschaftsministerium aufgelegt. Zwei Maßnahmen laufen in der Stadt Velden. Der TSV investiert in eine Bewässerungsanlage für den Sportplatz und die Stadtkapelle schafft sich eine mobile Outdoorbühne an. Eine Photovoltaikanlage am Trainingsplatz des Schutz- und Gebrauchshundevereins Oberes Pegnitztal wird ebenfalls gefördert.
In Zusammenarbeit mit den Handwerkern der Lebensgemeinschaft Münzinghof schafft der Heimatverein Plech sechs Waldsofas – auch Himmelsliegen genannt – an. Diese werden an beliebten Wanderwegen aufgestellt. Das Projekt soll die Wanderinfrastruktur attraktiv ergänzen, sagt Vorsitzende Anja Heisinger. Nicht nur Einheimische sind in und um Plech unterwegs, sondern auch Erholungsuchende aus dem Städtedreieck Amberg-Bayreuth-Nürnberg sowie Urlauber. Bislang gibt es an den Wanderwegen 50 Ruhebänke und zehn Sitzgruppen, die vom Verein betreut werden. Die 1,50 Meter breiten Waldsofas werden voraussichtlich bis Ende Juli an Standorten mit Aussicht aufgestellt. Die Kosten liegen bei rund 6500 Euro. Weitere Sitzgruppen und Bänke wünscht sich auch der Heimatverein Betzenstein, der ebenfalls bezuschusst wird.
Seit knapp drei Jahren gibt es in der Plech einen Aktiv- und Entdeckerpfad mit Bewegungselementen wie Balancierbalken, Reck mit Sprossenwand und Kletternest. Nun sollen einige Neuigkeiten dazukommen. Geplant sind Würfel-Drehelemente für kleinere Kinder. Diese helfen den jungen Besuchern, den Weg zwischen den Stationen, das Warten bei den Aktivstationen oder bei der Rast zu verkürzen. Die Elemente werden landschaftsgerecht integriert. Durch die Materialien Edelstahl und Holz sind die Geräte robust und langlebig. Auch eine zusätzliche Beschilderung zur Besucherlenkung ist vorgesehen. Die Kosten liegen bei circa 2500 Euro.
Mit einer Outdoor-Kugelbahn können bald die Mädchen und Jungen im Kindergarten Riegelstein spielen. Die Bahn wird im Freigelände aufgestellt und ist aus besonders langlebigem Robinienholz. Auf der Bahn kann auch mit Wasser gespielt werden. Die Kugelbahn wird circa zehn Meter lang und hat einen Richtungswechsel. Die Kosten belaufen sich auf 4165 Euro. Astrid Steger, Mitglied im Elternbeirat, ist auf die Idee gekommen. Im eingruppigen Kindergarten werden aktuell 22 Kindergarten- und fünf Schulkinder von zwei bis acht Jahren betreut.
Die Stadt Betzenstein stellt ihren Kletterern eine circa 15 Quadratmeter große Kletterwand zur Verfügung, die an der inneren Stirnseite des Schulgebäudes montiert wird. Das kostet 9870 Euro, erklärt Bürgermeister Claus Meyer, die Klettergriffe wird man selbst montieren. Die Kletterwand kann künftig im Schulsport, in der Mittagsbetreuung und außerhalb der Schulzeit von Vereinen genutzt werden. Die örtlichen Vereine stellen sich seit Jahren über mehr Angebote im Sportbereich breiter auf, erklärt der Rathauschef. Obwohl die Gegend zu den bekanntesten Kletterregionen der Welt gehört, hätten nur wenige Einheimischen das Klettern richtig erlernt. In Betzenstein gebe es einige recht aktive Kletterer. „Viele davon sind zugezogen. Bei manchen war auch unser Klettergebiet vor der Haustür ein Grund, sich in unserer Gemeinde niederzulassen“, weiß Claus Meyer.
Seit zwölf Jahren gibt es den Förderverein für Spielplätze in Betzenstein. Nun wird ein neuer „Activity Parcours” mit einem geistigen und einem körperlichen Fitness-Trail geplant, berichtet Projektleiterin Kerstin Kassel. Auf zehn Stationen werden sportliche und körperliche Aktivitäten gefordert, Rätsel gestellt, Dinge erklärt und auch Sprachen und Dialekte integriert. Eine Holzscheibe wird zu einem überdimensionierten „Mensch ärgere Dich nicht“-Spiel. Die Materialkosten für die neuen Attraktionen liegen bei rund 1500 Euro. Beim Aufbau wird viel ehrenamtliches Engagement eingebracht.