Gefahrenschwerpunkt Diese Straße im Landkreis Bayreuth soll sicherer werden

Zahlreiche Risse, Unebenheiten und provisorische Flickstellen, enge und uneinsichtige Kurven machen die BT 6 gefährlich – das soll sich bald ändern. Was konkret geplant ist.

Michael Eigner (rechts) vom Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner in Erbendorf erläutert dem Fachbereichsleiter Tiefbau im Landratsamt Frank Pfaffenberger, Kreis- und Gemeinderat Günter Dörfler aus Lankendorf, dem Weidenberger Bürgermeister Hans Wittauer, Landrat Florian Wiedemann und Marco Roßner vom Fachbereich Tiefbau im Landratsamt, die geplanten Baumaßnahmen an der Kreisstraße BT 6. Foto: Landratsamt Bayreuth

Der Landkreis Bayreuth möchte die Verkehrssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern, wie das Landratsamt am Dienstag mitteilt. Deshalb wird ein rund ein Kilometer langer Abschnitt der Kreisstraße BT 6 zwischen Lankendorf und Weidenberg umfassend erneuert. Die reinen Baukosten der Maßnahme betragen rund 2,4 Millionen Euro. Fördermittel sind beantragt. Die technische Freigabe zur Ausschreibung wurde bereits erteilt.

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Die Kreisstraße BT 6 verbindet Bayreuth mit Weidenberg und wird täglich von vielen Pendlern, Anwohnern und Gewerbetreibenden genutzt.

Warum die Sanierung notwendig ist

Der betroffene Streckenabschnitt ist in einem sehr schlechten Zustand: Er weist zahlreiche Risse, Unebenheiten und provisorische Flickstellen auf. Außerdem sind die Kurven eng und die Sicht ist wegen einer Senke und einer fast rechtwinkligen Kurve stark eingeschränkt.

Mit der Sanierung soll die Straße sicherer, übersichtlicher und komfortabler werden. Geplant sind unter anderem:

  • eine neue, besser einsehbare Streckenführung auf dem wichtigsten Abschnitt
  • flachere Steigungen, damit Fahrzeuge die Strecke leichter und sicherer befahren können
  • das Auffüllen der tiefen Senke, um gefährliche Sichtbehinderungen zu vermeiden
  • modernisierte Entwässerung, damit die Straße auch bei Regen sicher bleibt
  • ein zeitgemäßer Ausbauquerschnitt, der mehr Platz und Sicherheit schafft

Dort, wo die geologischen Bedingungen oder Grundstücksgrenzen es nicht anders zulassen, wird die Straße auf der bestehenden Trasse erneuert.

Gilt als Gefahrenschwerpunkt

Mit der Baumaßnahme beseitigt der Landkreis einen bekannten Gefahrenschwerpunkt. Die Sichtweiten werden deutlich verbessert, die Kurven entschärft und die Fahrbahn insgesamt sicherer gemacht.

Der geplante Straßendamm begünstigt den Hochwasserschutz des Marktes Weidenberg, insbesondere den des Ortsteils Lessau, bei Unwetter oder Starkregenereignissen.

Für alle Verkehrsteilnehmer – egal ob Pendler oder landwirtschaftliche Fahrzeuge – entsteht laut Landratsamt ein spürbarer Mehrwert.

Der Landkreis Bayreuth investiert damit in eine sichere und leistungsfähige Verbindung im ländlichen Raum. Die Sanierung der BT 6 ist ein wichtiger Baustein, um die Lebensqualität und Mobilität in der Region langfristig zu stärken.

Wann die Sanierung beginnt

Ziel des Landkreises ist es laut Mitteilung, nach Vergabe der Bauarbeiten einen Baubeginn zur Jahresmitte 2026 zu ermöglichen. Die Planung ist bereits abgeschlossen und die Ausschreibung der Bauleistungen werden zeitnah erfolgen. Die Freigabe zur Vergabe der Bauleistung wurde durch die Regierung von Oberfranken bereits erteilt.

Über notwendige Sperrungen, Umleitungsführungen und weiteren Ablauf will der Landkreis rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten informieren.