Der Shitstorm auf der Facebook-Seite der Bayreuth Tigers hätte manch zart besaitetem Gemüt durchaus zu schaffen machen können. Geschäftsführer Matthias Wendel lässt diese Art der Unmutsäußerung weitgehend kalt. Was einerseits mit seinem Naturell zu tun hat, andererseits mit seinen Erfahrungswerten. Kritik nehme er gerne an, so lange sie sachlich geäußert werde, die Fanmeinung sei ihm per se sehr wichtig, „grundsätzlich aber vertraue ich auf meine eigene. Damit bin ich bislang immer recht gut gefahren“, sagt er mit der felsenfesten Überzeugung, dass der öffentliche Tadel an seinem DEL2-Team überzogen war und der 7:4-Sieg am Sonntag in Heilbronn das wahre Gesicht der Mannschaft widerspiegelte.