Er greift die Pflanzen bevorzugt an, wenn sie frisch geschnitten sind, und verbreitet sich vorwiegend in klimatisch begünstigten Lagen, in höher gelegene Gebiete ist er noch nicht vorgedrungen, doch auch hier kann Vorbeugung nicht schaden. Der Buchsbaumpilz verbreitet sich bei warmem, feuchtem Wetter besonders aggressiv. Ein Spritzmittel gibt es dagegen nicht. Besonders anfällig ist der Buchs auf ungeeignetem Boden und im Schatten. In der Sonne trocknen die Blätter schnell ab, die Pilzsporen können sich nicht so leicht festsetzen. Buchsbaum braucht im Boden einen pH-Wert von 7,5 bis 8, Kalk ist zu empfehlen. Düngen sollte man ihn nicht mit mineralischen Mitteln, sondern nur mit Hornspänen. Experten empfehlen, den Buchs nicht im Sommer zu schneiden, sondern bereits im zeitigen Frühjahr, weil zu dieser Zeit die Pilzsporen noch nicht aktiv sind.