Über einen Schulfreund ist Eva Schwingenschlögl in Kontakt mit einem koreanischen Großmeister gekommen, und seitdem hat sie die Faszination des Kampfsports nicht mehr losgelassen. Durchs Studium in Freising und später in Bayreuth hindurch ging sie ihrem Sport nach. Es fehlte aber oft an der Zeit, so dass sie sich entschloss, ihre eigene Taekwondo Schule zu eröffnen. In der Zwischenzeit hat sie zwei, eine in Bayreuth, eine in Schlüsselfeld. In Bayreuth betreut Eva Schwingenschlögl rund 80 Schüler, darunter auch viele Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Mit denen übe ich vor allem auch akrobatische Sachen, wie Rad oder Handstand.“ Und langsam arbeiten sie sich dann zu den Kicks, wie die einzelnen Techniken genannt werden, hinauf. Das traditionelle Taekwondo gilt aber als Gesundheitssport, der Geist und Körper gleichermaßen fordert und trainiert, ohne dass man sich selbst oder jemand anderen dabei verletzt.
„Besonders für Kinder ist dieser Sport geeignet, da er Selbstsicherheit, Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit fördert und durch das kontaktfreie Training den Respekt vor dem anderen Menschen lehrt“, sagt Schwingenschlögl.