Die FIFA und Katar hatten die Partie extra um einen Tag vorverlegt, damit der Gastgeber sich in einem klassischen Eröffnungsspiel der Weltöffentlichkeit präsentieren konnte. Der WM-Debütant blieb aber über weite Strecken den Nachweis schuldig, auf der Weltbühne des Fußballs mithalten zu können. Das vom spanischen Trainer Felix Sanchez seit vielen Jahren nur auf dieses Turnier vorbereitete Team, das ausschließlich aus Profis der heimischen Liga besteht, agierte phasenweise gar hilflos. Auch vom vermeintlichen Star der Mannschaft, dem früheren Spanien-Legionär Akram Afif, war nur wenig zu sehen. Sanchez verfolgte den lange Zeit schwachen Auftritt meist konsterniert mit verschränkten Armen an der Seitenlinie.