Rund um das Trainingscamp in der Universitätsstadt Lawrence im US-Bundesstaat Kansas gibt es unter Fans und Journalisten nur ein Thema: Den Betrug an der ihrer Meinung nach besten Generation an Fußballern, die Algerien je hatte. Für sie wäre es eine kleine Rache für die "Schande von Gijón" vor 44 Jahren.
Wie Spieler und Verantwortliche das sehen, wissen letztendlich nur sie selbst. Die aktuelle Generation tut sich in den USA bislang schwer. Bei der großen Show von Weltmeister Lionel Messi zum Auftakt waren "The Verts" (Die Grünen) nur ein besserer Sparringspartner bei Argentiniens 3:0.
Gegen Jordanien mühte sich das Petkovic-Team zu einem knappen 2:1. Doch dieser Sieg gibt ihnen die Chance auf das Weiterkommen. "Wir sind Algerien. Wir werden mit Selbstvertrauen antreten und alles geben, um zu gewinnen", kündigte Mittelfeldspieler Farès Chaïbi an. Dabei wäre eine Niederlage in diesem Spiel womöglich sogar von Vorteil.