Die Fans sind stolz
Argentinien, Brasilien und Frankreich, sie alle mischen noch mit nach fast drei Wochen WM am Persischen Golf. Und damit auch Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé. Sehr zur Freude der vielen, vielen Fußballfans, die vor allem aus Südamerika zu Abertausenden nach Katar gekommen sind und dort die Plätze, die U-Bahnen und die Arenen fluten. Sehr zur Freude aber auch des umstrittenen Gastgebers Katar, dessen eigenes, überfordert wirkendes Team sich bereits frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschiedet hat. Sang- und klanglos mit null Punkten nach der Vorrunde. Doch die Katarer haben vorgesorgt: Immerhin verdienen besagte Herren Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé, auf die sich verstärkt die Blicke richten, ihre Brötchen beim französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain. Dieser Verein wiederum gehört seit Jahren einem milliardenschweren katarischen Staatsfonds. Neymar ist ohnehin eines der Gesichter dieser WM und somit auch des Gastgebers. Schließlich wirbt mit der Qatar National Bank (QNB) eines der größten Geldhäuser im Nahen und Mittleren Osten mit dem Konterfei des exaltierten Superkickers aus Brasilien – und sonnt sich in dessen Erfolg.