Fußball-Regionalliga Stefan Maderer schlägt im Südwesten auf

Stefan Maderer verlässt Lok Leipzig und schließt sich zur Saison 2026/27 dem SV Sandhausen an. Der frühere Bayreuther Torjäger soll mit seiner Erfahrung den Neustart prägen.

Neues Kapitel im Südwesten: Der Ex-Altstädter Stefan Maderer wechselt zum SV Sandhausen. Foto: IMAGO/Matthias Koch

Der nächste Schritt in der Karriere von Stefan Maderer steht fest. Der frühere Torjäger der SpVgg Bayreuth schließt sich zur Saison 2026/27 dem Südwest-Regionalligisten SV Sandhausen an, wie der Klub am Sonntag mitteilte. Für den 29-jährigen Mittelstürmer endet damit seine Zeit beim 1. FC Lok Leipzig – und für den Traditionsverein vom Hardtwald beginnt ein Neuaufbau mit einem Spieler, der genau weiß, was in der Fußball-Regionalliga gefragt ist.

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Maderer bringt genau das Profil mit, das Sandhausen nach einer sportlich enttäuschenden Spielzeit sucht: Robustheit, Verlässlichkeit und langjährige Erfahrung. In der laufenden Saison erzielte der gebürtige Erlanger für Lok Leipzig 14 Tore in 25 Ligaspielen und bereitete sieben weitere Treffer vor. Damit gehörte er zu den prägenden Offensivkräften des Nordost-Spitzenreiters, der aktuell vor den Aufstiegsspielen zur 3. Liga steht.

Entsprechend überzeugt zeigt sich Sandhausens Sportdirektor Anthony Loviso vom Neuzugang. „Stefan weiß, wie man über eine komplette Saison erfolgreich ist. Er bringt sehr viel Regionalliga‑Routine mit und hat gezeigt, dass er in dieser Spielklasse offensiv konstant zum Erfolg beitragen kann“, wird Loviso in der Vereinsmitteilung zitiert. Genau diese Konstanz erhofft sich der Klub für die kommende Spielzeit.

Maderer selbst blickt der neuen Aufgabe am Hardtwald mit Vorfreude entgegen: „Ich freue mich sehr auf den SV Sandhausen, auf die Mannschaft und auf die Herausforderung am Hardtwald. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.“

Für den SV Sandhausen markiert der Transfer einen weiteren Schritt im angestrebten Neustart. Die Saison 2025/26 verlief für den einstigen Zweitligisten ernüchternd: Im Titelrennen spielte der Klub im Südwesten keine Rolle, alle wesentlichen Entscheidungen fielen frühzeitig. Meister wurde am am Sonntag die SG Sonnenhof Großaspach, während die Absteiger bereits seit der vorletzten Woche feststehen. Sandhausen richtete den Blick entsprechend früh nach vorne.

Dass die Verantwortlichen Ambitionen haben, zeigen die jüngsten Verpflichtungen. Nach Marco Kehl‑Gómez vom SGV Freiberg ist Maderer der zweite Neuzugang für die Saison 2026/27.