St. Pauli weiter zu ungefährlich
Wenige Minuten vor der Pause machten sie es besser: Wieder wirkten die Gastgeber nicht sattelfest. Nach einem langen Ball behauptete Tietz den Ball, spielte ihn auf Silvan Widmer, der viel zu viel Platz bekam. Der Kapitän passte im Strafraum flach nach hinten auf Mwene, der mühelos erhöhte. Vollkommen verdient.
Blessin reagierte mit zwei Wechseln auf die erste Hälfte. Doch das Bild änderte sich nicht. St. Pauli spielte nicht ebenbürtig mit. Becker verpasste es, die Führung auszubauen. Sein Kopfball nach einer Flanke parierte St. Paulis Torwart Nikola Vasilj stark mit dem Fuß.
Die Mainzer überließen den Hamburgern danach zwar den Ball, aber die Gastgeber wussten damit kaum etwas anzufangen. Auch eine aussichtsreiche Konterchance mit zwei Offensiven gegen einen Mainzer Verteidiger ließen die Hamburger ungenutzt. Als kaum jemand mehr damit rechnete, gelang Ceesay der Anschlusstreffer. An der bitteren Niederlage änderte sich aber nichts mehr, auch weil der Referee sehr zum Unwillen von Blessin an der vorgegeben Nachspielzeit festhielt.