München - Die bayerischen Kommunen müssen auch heuer wegen der Corona-Krise mit Ausfällen bei der Gewerbesteuer in Höhe von gut zwei Milliarden Euro rechnen. Grundlage dieser Hochrechnung ist eine Abfrage des Bayerischen Städtetags unter seinen Mitgliedskommunen, die für rund drei Viertel der bayerischen Gewerbesteuereinnahmen stehen. Sie rechnen mit Ausfällen in Höhe von knapp 1,7 Milliarden Euro. Man liege damit um etwa 21 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, erklärte der Städtetagsvorsitzende Markus Pannermayr (CSU). Er ging davon aus, dass die Betroffenheit in diesem Jahr noch breiter sein werde. Erschwerend komme ein Rückgang bei den Einnahmen aus der Einkommensteuer von vier Prozent allein im ersten Quartal 2020 hinzu.
Für Städte und Gemeinden Steuerausfälle in Milliardenhöhe
Jürgen Umlauft 05.05.2021 - 19:30 Uhr