FSV Bayreuth bricht den Bann

Elf Anläufe hatte es gebraucht, am Freitag abend war es so weit: Der Aufsteiger in die Landesliga Nordost, FSV Bayreuth, brachte endlich seinen ersten Saisonsieg unter Dach und Fach – und das mit einem 3:0 (3:0) im Kellerderby beim Schlusslicht Dergahspor Nürnberg auch recht deutlich. Bereits nach 22 Minuten war der Endstand erreicht.

Applaus, Applaus: Aufsteiger FSV Bayreuth feierte unter seinem Trainer Jörg Pötzinger den ersten Sieg in der Landesliga Nordost. Foto: Peter Kolb Foto: red

Das Gastspiel beim Schlusslicht ging das Team von Trainer Jörg Pötzinger hochkonzentriert an. Bereits im Spielaufbau störte man die Heimelf, die dadurch zu Fehlern gezwungen wurde. Symptomatisch für die Sturmschwäche der Bayreuther war aber deren Führung, die durch ein Eigentor von Michel Moungue entstand. Dergahspor präsentierte sich keinesfalls wie ein Tabellenletzter. Die Nürnberger verzeichneten einige gute Ansatzpunkte im Spielaufbau, dennoch hinterließ der Aufsteiger den weitaus besseren Eindruck. Mit ihrem zweiten Angriff stellte die Pötzinger-Elf durch den agilen Marc Kellner das Resultat auf 0:2, Mitte der ersten Halbzeit sorgte Marco Konradi für den dritten FSV-Treffer.

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Im zweiten Abschnitt hatten beide Mannschaften jeweils noch gute Möglichkeiten zu verzeichnen, doch letztlich blieb es beim verdienten ersten Saisonerfolg des Neulings. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Coach Pötzinger nach dem Schlusspfiff: „Meine Mannschaft hat verdient gewonnen, was jetzt vom Kopf her richtig wichtig war. Jetzt steht erst einmal ein echtes Derby zu Hause an – und da wollen und müssen wir versuchen nachzulegen, was aber auch nicht einfach wird.“ Am nächsten Sonntag geht es an der Prellmühle gegen die zweite Garnitur der SpVgg Bayreuth.

ASV Pegnitz zieht den Kürzeren

Es bleibt dabei: Im Knoblauchsland gibt es für den ASV Pegnitz nichts zu gewinnen. Auch am Freitag Abend blieben die Punkte beim TSV Buch, der mit 3:1 (0:1) die Oberhand behielt.

In der ersten Halbzeit taten sich die favorisierten Hausherren noch schwer. Die einzig nennenswerte Chance hatte Kapitän Udo Brehm in der 9. Minute. Besser machten es dafür die Pegnitzer: Daniel Heißenstein erkämpfte sich kurz vor der Mittellinie den Ball, spielte einen doppelten Doppelpass mit Simon Gräf, der dann nur noch einschieben musste (20.).

Im zweiten Durchgang wurden die Bucher deutlich stärker und belohnten sich nach rund einer Stunde Spielzeit mit dem Ausgleich. Philipp Schindler flankte auf Christian Fleischmann. Von dessen Fuß sprang der Ball erst an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Doch mit dem 1:1 wollten beide Teams nicht leben. Beide spielten auf Sieg, die Gastgeber waren allerdings treffsicherer. Stefan Fleischmann flankte auf den Kopf von Brehm, der den Ball von links an Torwart Sebastian Kausler vorbei ins Netz bugsierte.

In der Nachspielzeit setzten die Pegnitzer alles auf eine Karte. Bei einem Freistoß rückte Kausler fast bis zur Mittellinie auf. Der Ball kam zwar in den Strafraum und mit ihm ein Durcheinander, doch die Gastgeber konnten noch klären. Mit einem Konter über Brehm setzten sie dann durch Philipp Lang den Schlusspunkt.