Markus Baur umarmte nach dem Schlusspfiff seinen HSV-Trainer-Kollegen und Weltmeister-Kumpel Torsten Jansen freundschaftlich. Schiedlich-friedlich 26:26 endete die Partie, die als ein verrücktes Handballspiel in die Geschichte eingeht – vor allem in die Geschichte von Markus Baur. Denn sein Trainer-Einstand bei Frisch Auf Göppingen hätte turbulenter nicht sein können. „Ich war vier Jahre weg, und dann erlebe ich gleich so ein geiles Spiel, ein phänomenales Auf und Ab, in dem am Ende die ganze Halle steht“, sagte der neue Coach, der vor allem den international erfahrenen Routiniers Marin Sego, Gilberto Duarte und Blaz Blagotinsek sowie auch Spielmacher Jaka Malus mehr Spielanteile gab als sein Vorgänger.