French Open Krawietz müht sich in die zweite Runde

Knapp war es, aber er steht in der nächsten Runde von Paris: Kevin Krawietz. Foto: imago images/Jürgen Hasenkopf

Der Witzmannsberger Tennisprofi Kevin Krawietz und sein Interimspartner Horia Tecau haben in ihrem Erstrundenmatch bei den French Open in Paris große Mühe. Am Ende heißt es 6:3, 3:6, 7:6 (7:5) gegen zwei südamerikanische Außenseiter.

Paris - Das war ein harter Kampf. Mit großer Mühe hat Tennisprofi Kevin Krawietz, 29, bei den French Open in Paris die zweite Runde erreicht. Im Doppelwettbewerb setzte er sich mit seinem Aushilfspartner Horia Tecau, 36, am Dienstagmittag im Erstrundenmatch gegen die Außenseiter Gonzalo Escobar, 32, und Ariel Behar, 31, durch. Nach gut zwei Stunden Spielzeit behauptete sich der Titelverteidiger aus Witzmannsberg (Weltranglisten-16.) und Tecau (23.) mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:5) gegen das Duo aus Ecuador (49.) und Uruguay (51.).

Die an Position 9 gesetzte deutsch-rumänische Kombination hatte in Durchgang eins keine große Mühe. Wer dachte, es würde so weitergehen, sah sich getäuscht. Die beiden Underdogs schlugen zurück, mit 6:3 holten sich die beiden Südamerikaner den zweiten Satz. Im Entscheidungsdurchgang hatten Krawietz und Tecau am Ende die besseren Nerven.

In der nächsten Runde, der genaue Termin ist noch offen, treffen der Witzmannsberger und Tecau, der den verletzten Andreas Mies ersetzt, entweder auf John Millman, 31, aus Australien (250.)/Thiago Monteiro, 27, aus Brasilien (194.) oder auf die japanisch-taiwanesische Kombination Yoshihito Nishioka (25, Doppelweltranglisten-408.)/Yen-Hsun Lu (37, ohne Ranking).

Der zweimalige French-Open-Sieger und sein rumänischer Kollege werden eine deutliche Leistungssteigerung brauchen, um in diesem Grand-Slam-Turnier um den Titel mitspielen zu können. Sollte die Reise weitergehen, könnte im Viertelfinale ein echter Brocken auf Krawietz und Tecau warten. Möglicherweise kommt es dann zum Duell mit den an Position 2 gesetzten Kolumbianern Juan Sebastian Cabal, 35, und Robert Farah, 34. Die beiden Routiniers stehen auf Weltranglistenposition 4 und 3.