Die zentrale Anlaufstelle
Der bayerische Finanzminister Albert Füracker, der ebenso wie Ministerpräsident Markus Söder zur Eröffnung in Bayreuth kommen werden, hatte im November bei einem Baustellen-Rundgang, der erstmals seit Beginn der fast vier Jahre währenden Umbau- und Sanierungsarbeiten einen kleinen Blick auf das künftige Museum bot, keinen Zweifel daran gelassen, welche Bedeutung das Museum für den Komplex aus Redoutenhaus und Opernhaus haben werde: Erstmals bekomme das Weltkulturerbe so „seine zentrale Anlaufstelle“ – das Entrée in die Welt der Wilhelmine. Es ist Zugang im doppelten Sinn, denn: Das Redoutenhaus wird Anfangspunkt der Rundgänge – individuell und geführt – im Weltkulturerbe sein. Und es wird durch seine Ausstattung den Besuchern den inhaltlichen Zugang schaffen. Hintergründe eröffnen zur überaus spannenden Bayreuther Theater-Geschichte, auf die Markgräfin Wilhelmine und ihr Mann Friedrich aufbauen konnten. Und mit dem Opernhaus und dessen Eröffnung 1748 ein Haus geschaffen haben, das damals – wie heute – Weltrang hatte.