Freistaat saniert Redoutenhaus erst 2018

Foto: Andreas Harbach

Die Sanierung des Redoutenhauses am Markgräflichen Opernhaus soll erst 2018 beginnen. Das hat Finanzminister Markus Söder (CSU) auf Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Christoph Rabenstein mitgeteilt.

Damit entstehe das Welterbezentrum zwei Jahre später als geplant. Weil die Sanierung des Redoutenhauses viel Zeit in Anspruch nehme, werde es zur Wiedereröffnung des Opernhauses eine Baustelle sein. „Kein guter Start für das Weltkulturerbe“, so Rabenstein. Schuld hätten hier das Finanzministerium und die bayerische Schlösserverwaltung.

Wie bereits bekannt ist, verschiebt sich wegen eines Wasserschadens die Eröffnung des Weltkulturerbes auf April 2018. Bisher sei man davon ausgegangen, dass beide Gebäude zeitgleich fertiggestellt werden können. Denn im Erdgeschoss des Redoutenhauses soll der Besucherservice mit Verbindung zum Opernhaus entstehen.

In der Antwort des bayerischen Finanzministeriums heißt es dazu: „Im 1. und 2. Obergeschoss des Redoutenhauses wird eine zeitgemäße museale Präsentation eingerichtet, die über das Opernhaus und die barocke Theater- und Festkultur informiert.“ Nun soll 2018 mit den Arbeiten begonnen werden. In Söders Stellungnahme vor zwei Jahren hieß es noch, dass ab 2016 gebaut werde.

red

 

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