Ziemlich viel Fußballprominenz hatte sich am Sonntagmorgen am noblen Grosvenor Square in London gar nicht weit weg vom Buckingham-Palast versammelt. Die Dachorganisation Uefa hatte zu einem hochkarätigen Final-Forum mit dem Slogan „Raise the bar“ – das Level heben – geladen, weil es ja keine Zweifel mehr gibt, dass die 13. Europameisterschaft in England neue Maßstäbe für den Frauenfußball gesetzt hat. „Es war ein beeindruckendes Turnier. Wir haben viel erwartet – aber so viel haben wir nicht erwartet“, sagte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, als ihn die britische Moderatorin Jacqui Oatley befragte, die seit 2005 alle EM-Turniere erlebt hat – und nicht minder beeindruckt war.