Bereits im Mai 2017 wurde die Verwaltung mit Beschluss des Stadtrats mit der Planung der Renovierung und Erneuerung beauftragt. Ein Grobkonzept zu Inhalt und Finanzierung liegt seit März 2019 vor. Am Montag wurde der Kulturausschuss des Bayreuther Stadtrats über den Stand der Dinge informiert. Wozu es aber offenbar nicht viel Neues zu sagen gab.

Wie Benedikt Stegmayer, Kulturreferent und berufsmäßiger Stadtrat, ausführte, könne er derzeit nur ungefähr abschätzen, wann das Hochbauamt angesichts der dort vorherrschenden Personalnot in der Lage sein wird, die Sanierung in Angriff zu nehmen. Vorbereitende Maßnahmen in 2021 und in 2022 die Sanierung – so könnte der vage Zeitplan für Franz Liszts Sterbehaus aussehen.

Welche Ideen gibt es?

Das war dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Specht dann doch ein bisschen zu wenig an Information: „Ich hätte gerne etwas über die konzeptionelle Nutzung gehört. Welche Idee gibt es da?“

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (BG) sprach von mehreren Überlegungen, die aber noch nicht ausgereift seien. „Wenn es soweit ist, werden sie informiert“, sagte Merk-Erbe.

Zu klären ist beispielsweise noch die Frage, ob die vor Kurzem im Obergeschoss freigewordene Wohnung museal genutzt werden soll. Laut Stegmayer wäre denkbar, dort Räume für Museumspädagogik einzurichten, die auch für das Jean-Paul- und das Richard-Wagner-Museum nutzbar wären.