Der Brauch stammt Quellen zufolge aus vorchristlicher Zeit. Damals wollte man die Geister des Winters oder den Winter an sich vertreiben. Für Christen ist das Osterfeuer Sinnbild für Christus, der für sie das Licht der Welt darstellt. Im Osterfeuer werden vielerorts auch die Reste der heiligen Öle des vergangenen Kirchenjahres verbrannt.

Übrigens: Das Osterfeuer sollte vor dem Anzünden immer noch einmal umgeschichtet werden, wenn es bereits im Herbst zusammengetragen worden ist. Dann hausen oft Vögel oder Igel darin. Durch das Umschichten werden die Tiere aufgeschreckt und können fliehen.