Die Erschöpfung war Marija Vrajic deutlich anzusehen. Nach dem Einlauf im Ziel humpelte sie leicht. „Die Strecke ist nicht einfach, es gibt sehr viele Hügel. Es war wirklich sehr windig“, sagte die Kroatin aus Zagreb, die normalerweise noch viel längere Ultra-Läufe absolviert. Obwohl sie schon 2015 und 2016 beim Marathon in der Fränkischen-Schweiz triumphierte und eigentlich ihren eigenen Streckenrekord angreifen wollte, überwog nun die Erleichterung, sich – eingepackt in Ärmlinge und Handschuhe – in knapp drei Stunden überhaupt ganz vorne behauptet zu haben. „Ich war nervös und habe mich immer wieder gefragt, wo Maria ist.“