Es kommt eher selten vor, dass Lewis Hamilton „Fahrer des Tages“ der Formel 1 ist. Seit die Publikumswahl 2016 eingeführt wurde, um junge Motorsportfans übers Internet anzulocken, hat der Brite zehnmal gewonnen. Bei 127 Wahlen entspricht das einer Quote von 7,9 Prozent. Da ist der Siegquotient des Rekordweltmeisters bei Großen Preisen weit höher, in 294 Rennen triumphierte er 103-mal, was gut 35 Prozent sind. Es könnte daran gelegen haben, dass es bei dem Mercedes-Mann bis 2021 oft so anmutete, als sei ein Erfolg im Cockpit auf Asphalt für ihn leichter zu erringen als einer mit der Konsole im Wohnzimmer an der Playstation. Weshalb also den gefühlten Dauerdominator zum Fahrer des Tages küren?