Grosjeans Auto wurde bei dem Einschlag in hoher Geschwindigkeit in zwei Teile gerissen und ging in Flammen auf. Der Grund war zunächst unbekannt. Grosjean touchierte zuvor aber Alpha-Tauri-Pilot Daniil Kwjat und kam dann vom Asphalt ab.

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Grosjean sich aus dem Cockpit befreien und geschockt vor den Flammen flüchten konnte. Der 34-Jährige saß dann kurz nach dem Crash im Auto des Streckenarztes. Er musste gestützt werden, als er anschließend in einen Krankenwagen begleitet wurde.

Wie das US-Team Haas mitteilte, zog sich Grosjean "einige kleinere Verbrennungen an seinen Händen und Knöcheln zu". Sonst sei er aber okay. Er wurde von den Rennärzten untersucht, die Autos waren längst in die Boxen zurückgekehrt. Später wurde er für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Als seine Fahrerkollegen auf Bildschirmen sahen, wie Grosjean in ärztlicher Obhut war, applaudierten sie spontan in der Boxengasse.

Haas-Teamchef Günther Steiner hatte zunächst keinen direkten Kontakt zu seinem Fahrer. "Mir wurde gesagt, er ist erschrocken", kommentierte der Südtiroler im TV-Sender Sky. "Das war Glück im Unglück, muss man sagen."

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