Folgen der Durststrecke Schweinfurt 05 entlässt Trainer Timo Wenzel

Shakehands mit dem Altstädter Trainer Timo Rost (links): Dass Timo Wenzel in Schweinfurt seinen Hut nehmen musste, lag auch an dem schwachen Auftritt des FC-Teams in Bayreuth. Foto: Peter Kolb

FUßBALL. Die Verantwortlichen des Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05 haben auf die anhaltende Durststrecke ihrer Mannschaft reagiert und sich von Trainer Timo Wenzel getrennt.

„Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war die Entwicklung in den letzten Wochen, speziell im vergangenen Monat“, sagte Björn Schlicke, der Sportliche Leiter der Schweinfurter, die nur zwei Punkte aus den jüngsten fünf Partien geholt und auch bei ihrer 1:3-Niederlage am zweiten Oktober-Wochenende in Bayreuth enorm enttäuscht hatten.

„Die Leistungen haben uns gezeigt, dass wir uns nicht so entwickelt haben, wie wir es uns gewünscht haben. Deswegen waren wir uns einig, dass Handlungsbedarf besteht“, ergänzte Schlicke, der die Mannschaft mit der Veränderung auf der Trainerposition „für den weiteren Verlauf der Saison sensibilisieren“ will. Trotz der Einschläge der letzten Wochen in der Regionalliga habe man noch nicht aufgegeben.

Im Sommer 2018 hatte Timo Wenzel als Cheftrainer bei den Schnüdeln angeheuert. Bis heute stand der 41-Jährige in 52 Punktspielen in der Verantwortung, holte dabei 24 Siege, 16 Unentschieden und verlor 16 Partien. Daraus ergibt sich ein Punkteschnitt von 1,629 pro Partie. Das Training wird nach Wenzels Freistellung vom bisherigen Co-Trainer Jan Gernlein geleitet. Ein neuer Trainer soll zeitnah vorgestellt werden.

 

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