Förderung bewilligt Gut eine Million für Staatsstraße bei Lankendorf

Knapp 1,6 Millionen Euro kosten Sanierung und Ausbau der Kreisstraße BT6 zwischen Lankendorf und Weidenberg. Rund zwei Drittel gibt’s als staatliche Förderung.

Mittlerweile wird an der Kreisstraße BT6 zwischen Lankendorf und Weidenberg kräftig gebaut. Foto: Regierung von Oberfranken

1,08 Millionen Euro aus Straßenbau-Fördermitteln bekommt der Landkreis Bayreuth zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zwischen Lankendorf und Weidenberg. Das meldet die Regierung von Oberfranken, die die Förderung jetzt bewilligt hat.

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Wichtige Verbindung

Die Kreisstraße sei eine wichtige Verbindung zwischen dem Landkreis Bayreuth und der Stadt Bayreuth, schreibt die Regierung. Was Pendler derzeit spüren, denn die Straße ist seit Mitte Juni, als die Bauarbeiten begannen, gesperrt. Ende Oktober sollen die Maßnahme weitestgehend abgeschlossen sein.

Insgesamt betragen die veranschlagten Gesamtkosten rund 1,58 Millionen Euro, von denen laut Regierung rund 1,35 Millionen Euro zuwendungsfähig sind. Die jetzt bewilligte Summe von bis zu 1,08 Millionen Euro bedeute einen Fördersatz von 80 Prozent. Auf die Gesamtsumme gerechnet, sind es rund zwei Drittel.

Entlastung für den Haushalt

Der Fördersatz berücksichtige unter anderem die finanzielle Leistungsfähigkeit des Landkreises und den Umfang der Baumaßnahme. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt, werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt und entlasten somit den kommunalen Haushalt, so die Regierung.

Mängel hätten den Ausbau der Straße dringend erforderlich gemacht. Es habe Risse im Belag, Setzungen und Verdrückungen, unzureichende Sichtverhältnisse, fehlende Fahrbahnbreite in den Kurven sowie eine unstetige Linienführung gegeben.

Auf 990 Metern Länge

Das soll mit dem Ausbau und der Sanierung behoben werden. Die Ausbaustrecke hat eine Länge von rund 990 Metern. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 Meter, die in Kurvenbereichen für eine gefahrlose Begegnung entsprechend verbreitert wird.

Die Maßnahme werde im Hinblick auf ein umwelt- und ressourcenschonendes Planen und Bauen durchgeführt. Das bedeute, dass der Ausbau bestandsnah und flächensparend erfolge und zugleich die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert werde. Durch den moderaten Ausbau entstünden deutlich bessere Begegnungsmöglichkeiten für Lkw und Pkw sowie geringere Folgekosten für die Unterhaltung.