Flutlicht Kein Luxus

Symbolfoto: dpa

KOMMENTAR. Gehört es zu den Aufgaben einer Stadt, ein Flutlicht zu bauen? Das Geld soll lieber in Schulen, Gehwege oder Bedürftigen-Hilfe fließen, sagen Kritiker. Ihre Argumentation aber greift zu kurz.

Bildung, Infrastruktur und Soziales sind übergeordnet wichtig. Aber auch Geld für Kultur und Sport macht Sinn. Es erhöht die positive Außenwirkung der Stadt. Eine Grundsatzentscheidung ist notwendig: Wird das Flutlicht gewollt – oder nicht?

Den Bau mit dem Aufstieg der Altstadt zu verknüpfen, ist scheinheilig – vor allem in der Regionalliga, wo sogar der Meister Relegation spielt.

Und will Bayreuth wirklich auf Dauer ein Stadion, das ab der Dämmerung nicht nutzbar ist? Egal, für welche Veranstaltung. Schweinfurt, Burghausen oder Memmingen – alle kleiner – machen es vor und genießen dank Flutlicht Live-Präsenz im Fernsehen.

In Bayreuth muss das Herumeiern aufhören. Flutlicht gehört zu einem modernen Stadion – und ist kein Luxus.

andreas.schmitt@ nordbayerischer-kurier.de

 

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