Flüchtlinge unterstützen Innenministerium würdigt Weidenberger Helfer

Integration in Bayern gelinge nicht zuletzt dank vieler ehrenamtlicher Helfer, heißt es vom Ministerium. Mit einer Video-Reihe wird das Engagement gewürdigt. Darunter das des Unterstützerkreises Weidenberg.

Dieses YouTube-Video über den Unterstützerkreis Weidenberg ist seit Kurzem auf der Homepage des bayerischen Innenministeriums zu finden. Damit soll das ehrenamtliche Engagement der Helfer gewürdigt werden, durch das die Integration in Bayern gelinge. Foto: /Markus Klein

Bevor im Spätsommer und Herbst des Jahres 2023 etwa 60 geflüchtete Menschen in das Container-Dorf in Weidenberg gezogen sind, „hat es viele Ressentiments gegeben“, sagt Ulrich Dörr vom Helferkreis Weidenberg.

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Viele hatten Befürchtungen. Aber nicht wenige wollten sich auch engagieren. Beim Begrüßungsfest Mitte September 2023 „haben sich viele entschlossen, etwas zu tun“, erzählt Dörr in einem YouTube-Video, das seit Kurzem auf der Homepage des bayerischen Innenministeriums zu finden ist.

„Das ehrenamtliche Engagement trägt nicht nur zu einer gelingenden Integration bei, sondern auch zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zu einem guten Miteinander der Kulturen und zum sozialen Frieden vor Ort“, heißt es vom Innenministerium des Freistaats zur Video-Reihe.

Der Unterstützerkreis Weidenberg bietet Deutschkurse an, hilft etwa bei Behördengängen, Job-Suche und Bewerbungen, erklärt Ulrich Popp vom Unterstützerkreis im Video. Und beim Kontakt zu Menschen aus der Region. So fand etwa Hanna Katreen zur Scherzenmühle in Weidenberg. Der Geflüchtete hat dort vor etwa einem Jahr freiwillig ausgeholfen „und viele freundliche Leute kennengelernt“, wie er im Video erzählt.

Weidenberger Mühlen-Betreiber freuen sich

Das hat auch die Betreiber der Mühle, Karola und Franz Rabenstein vom Fichtelgebirgsverein Weidenberg, gefreut. „Man wundert sich: Er war drei Monate hier und hat uns schon verstanden, obwohl wir Dialekt reden“, sagt Franz Rabenstein.

„Was uns auszeichnet, ist die gemeinsame Haltung, jede Person als Mensch zu sehen und ihr als solchem zu begegnen. Unabhängig von der Herkunft oder Religionszugehörigkeit“, sagte Irene von der Weth vom Unterstützerkreis Weidenberg unserer Redaktion schon bei einer ersten Bilanz Ende 2023.