KOMMENTAR. Die Idee einer „Großen Landstadt Fichtelgebirge“ ist gut. Wenn die gesetzlichen Pflichtaufgaben von 42 Kommunen mit rund 160.000 Einwohnern gebündelt würden, könnte die Region mit einer Stimme sprechen und hätte in München, Berlin und Brüssel viel mehr Gewicht als bisher. Das Problem: Die vier Landkreise, in die das Fichtelgebirge bislang aufgeteilt ist, müssten Macht abgeben. Und auch zahlreiche Stadt- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister wären überflüssig und würden ihre Ämter verlieren. Doch keiner gibt freiwillig seine Macht ab.