Schirnding - Robert Babutzka kann es einfach nicht lassen. Wie kürzlich berichtet, ist der passionierte Schreiner aus Schirnding stets auf der Suche nach alten Hölzern mit Geschichte. "Mein aktuellstes Projekt ist nichts Geringeres als der Ausbau der alten Bühnendielen der Dresdner Semperoper", sagte der 39-jährige Holzfachmann. Beim Bau der Bühne fanden die Holzsorten Pitch Pine, Oregon Pine und Schwarzkiefer Anwendung. Wie Babutzka betont, ist dieses Holz sehr harzreich. Es hat die besondere Eigenschaft, dass es ein Schraubenloch beim Entschrauben wieder leicht verschließt. "Es kommt als Bühnenboden zum Einsatz, weil im Theater viele Kulissen festgeschraubt werden müssen. In einem Buchen- oder Eichenboden würden die Schrauben abreißen", sagt der Schreiner.
Fichtelgebirge Ein Stück Semperoper im Fichtelgebirge
Michael Meier 28.08.2020 - 17:36 Uhr