„Der Borkenkäfer hat natürliche Feinde“, sagt Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. Etwa den Ameisenbuntkäfer. Der siedelt sich in abgestorbenen Fichten an, wenn der Käfer sie verlassen hat. „Wir versuchen, einen Teil der Bäume stehen zu lassen.“ Allerdings ist es, wie Hertel es beschreibt, lediglich der Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen. Vom Borkenkäfer befallene Fichten müssen so schnell wie möglich aus dem Wald geschafft werden. Nur manchmal übersieht auch der Forstbetrieb, der für eine Fläche von 15.700 Hektar im Fichtelgebirge zuständig ist, einen befallenen Baum.
Fichtelgebirge Borkenkäfer ist schneller als seine Fressfeinde
Johannes Pittroff 31.05.2024 - 09:00 Uhr