Feuerwehr Thurnau Mit sechs Einsätzen im Dauerstress

Melitta Burger

Die immense Trockenheit, die immer noch herrscht, hält die Feuerwehren der Region in Atem. Immer wieder müssen die Kräfte ausrücken.

Die anhaltende Trockenheit hält weiter die Feuerwehren in der ganzen Region in Atem. 17 Mal, berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken, hat es allein am Donnerstag gebrannt. Ganz vorne mit dabei war dabei auch die Thurnauer Feuerwehr.

Die Männer und Frauen mussten am Donnerstag gleich sechs Mal ausrücken, einmal zu einem Unfall in der Thurnauer Ortsmitte, bei den anderen vier Einsätzen ging es dann jeweils um Flächenbrände, bei denen auch wieder landwirtschaftliche Maschinen von erheblichem Wert verbrannt sind.

Los ging die Einsatz-Serie um 12.15 Uhr mit dem Verkehrsunfall in Thurnau. Dort sicherten die Kräfte die Unfallstelle ab.

Um 13.15 Uhr ertönte der Alarm dann schon wieder. Diesmal war Zultenberg das Ziel, berichtet die Wehr. Die brennende Fläche half die Wehr mit ihrem Tanklöschfahrzeug zu löschen.

Die Kräfte waren gerade auf der Rückfahrt, als schon der nächste Hilferuf einging. Diesmal brannte eine Fläche im benachbarten Aufseß.

Um 14.45 Uhr dann der nächste Einsatz: Bei Krögelstein hatte ein Traktor Feuer gefangen. Mit ihm und dem angehängten Gerät ging auch das Feld, auf dem der Landwirt gearbeitet hatte, in Flammen auf. Das Feuer griff schließlich noch auf den angrenzenden Wald über. Mit dem Schaumwerfer löschten die Wehrleute vom Tanklöschfahrzeug aus den brennenden Traktor.

Um 18.15 Uhr waren die Thurnauer Feuerwehrler dann ein weiteres Mal gefordert. In Arnstein bei Weismain hatte ebenfalls ein landwirtschaftliches Gerät Feuer gefangen. Die eingesetzten anderen Wehren hatten diesen Brand aber schnell im Griff. Die Thurnauer konnten, wie in einem weiteren Fall, auf der Anfahrt bereits wieder umkehren. Die Brandgefahr besteht weiter, ist allen Aktiven bewusst.

 

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