Feuerwehr Guttenthau Frenetische Stimmung im Bierzelt

Wolfgang Hübner

Es war ein Auftakt nach Maß, ein grandioser Abend. Zur fetzig-boarisch „Pfingstgaudi“ mit den „Lederhosen Lackl“ hatte die Feuerwehr Guttenthau anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens eingeladen. Einmal mehr machte das Lokalmatadoren-Quartett mit den beliebtesten Party-, Pop- und Rockhits sowie neuesten Chartbreakern jeglicher Altersstufe den Ort einen Abend lang zum Party-Zentrum im östlichen Landkreis.

Nach Corona war Feiern, was das Zeug hält, angesagt. Herrlichstes Pfingstwetter tat sein Übriges. Nach über zwei Jahren pandemiebedingten Stillstands hatten sich erstmals wieder Hunderte auf den Weg zur ersten großen Feierparty in der Großgemeinde gemacht. Die Massen strömten in die 132 Einwohner zählenden Ortsteile Guttenthau, Roslas und Rosenhof und füllten das Festzelt hinter dem Feuerwehrhaus und Dorfweiher – ganz nach dem Motto „Corona war gestern – Party ist heute“. Aus allen Himmelsrichtungen von Pegnitz bis Pressath und von Mehlmeisel bis Grafenwöhr waren Vereine, Jugendgruppen, Fans und Freunde angereist. Vor allem dominierten an diesem Abend die blauen T-Shirts und Polo-Shirts der elf Feuerwehren in der Großgemeinde und der Kirwa Speichersdorf. Dazwischen stachen die orangenen Hemden der Kirwa Wirbenz heraus.

Sie alle sollten von der ersten Minute an einen stimmungsgeladenen, schweißtreibenden Abend erleben. Frei nach dem Motto „Spitzen-Programm, Spitzen-Sound, Spitzen-Stimmung“ trieben die vier sympathischen Lederhosen Lackl Thomas Emmerig (Akkordeon, Keyboard), Christoph Emmerig (Schlagzeug), Maximilian Wegmann (E-Bass, Trompete) und Tobias Söllner (Gitarre) ihr Publikum buchstäblich auf die Spitze – auf die Partyspitze. Mit ihrem vielseitigen Musikprogramm machten sie den Abend zum echten Spektakel. Sie zogen bei ihrer Mixtur aus Top-Titeln der vergangenen Jahrzehnte, aktuellen Chart-Hits und erstklassigem Party-Rock alle Register, und es dauerte es nur wenige Minuten, bis der Funke auf das Publikum übersprang. Da waren gegen Ende der Pausen die vier Musiker noch nicht einmal richtig auf der Bühne, standen die Besucher bereits auf den Biertischgarnituren, als wäre Corona nie gewesen. Da wurde frenetisch geklatscht und aus Leibeskräften eingestimmt in Hits von STS, Sportfreunde Stiller, Ärzte, Spider Murphie und Hubert von Goisern.

 

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