Festumzug der Bärenkerwa In Bindlach steppt der Bär

Es ist das Traumduo der Bindlacher Bärenkerwa. Bürgermeister Christian Brunner und der stellvertretende Vorsitzende des TSV Stefan Kögler führten den Festumzug - verkleidet als Bärentreiber und Bär Hasso – Richtung TSV-Gelände an. Ein Riesenspaß für die Kinder und eine große Ehre für die beiden, bestätigt Kögler, der beim Umzug ganz schön ins Schwitzen kam. Trotz relativ angenehmer Temperaturen von 23 Grad hatte er wohl den heißesten Job aller.

Es ist das Traumduo der Bindlacher Bärenkerwa. Bürgermeister Christian Brunner und der stellvertretende Vorsitzende des TSV Stefan Kögler führten den Festumzug - verkleidet als Bärentreiber und Bär Hasso – Richtung TSV-Gelände an. Ein Riesenspaß für die Kinder und eine große Ehre für die beiden, bestätigt Kögler, der beim Umzug ganz schön ins Schwitzen kam. Trotz relativ angenehmer Temperaturen von 23 Grad hatte er wohl den heißesten Job.

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In alter lumpiger Kleidung und mit einem Tambourin in der Hand führte der Bürgermeister den Bären bis zum Kerwaplatz. Der musste einiges aushalten. Denn während er an der Leine ausharrte und fleißig winkte, durften sein Treiber und der Musikant Rolf Bayerlein sich immer wieder über kleine Geschenke – in Form von Bier oder Schnaps – erfreuen. „Ein Prosit. Ein Prosit der Gemütlichkeit“, sang Bayerlein jedes Mal lautstark, wenn es wieder eine kühle Erfrischung am Wegesrand gab. Der Bär indes lachte den Schaulustigen auf den Balkonen, im Garten oder am Straßenrand zu. Auch die Kinder hatten ihren Spaß mit Hasso. Immer wieder wurde dem Bärentreiber ein Kind entgegengehalten und für ein Bild posiert.

Doch nicht nur die beiden waren unterwegs. Mit ihnen lief der gesamte TSV Bindlach und die Feuerwehr Bindlach. Vorne weg die Kindergruppe Feuerbärchen der Kinderfeuerwehr. Dicht gefolgt von den einzelnen Sparten des Vereins – Schach, Fußball, Tischtennis, Nordic Walking und Tennis. Nach einer Dreiviertelstunde erreichte der Umzug den Festplatz. Feierlustig erhielt der Bärentreiber Christian Brunner auch dort wieder ein Bier in die Hand gedrückt, ehe er zum Abschluss mit Hasso einen Walzer tanzte.

Die Tradition des Bärenumzugs gibt es nun schon seit 1928   und entstand grob 20 Jahre nach der Gründung des TSV. „Wir beide machen das jetzt seit 2012. Es wird auch nicht getauscht. Wir wollen das 50 Jahre machen und dann übernehmen unsere Kinder“, witzelt Brunner. Zwei Jahre musste das Duo quasi pausieren. „Stimmt nicht“, erinnert sich Kögler, der nach dem Umzug schweißgebadet nach einem Bier fragt. „Wir waren zwischendrin auf einer Bar Mitzwa.“
Das Kostüm von Hasso ist – wie die beiden – ebenfalls eine Rarität. Erst zwei Stücke dieser haarigen Verkleidung kamen in den vielen Jahren zum Einsatz. Das allererste Kostüm  aus den 20er Jahren habe man auch noch. „Das ist innen aus Leder. Da schwitzt man so richtig gut“, weiß Kögler aus eigener Erfahrung.

„Der Kopf ist jetzt beim Neueren etwas freundlicher. Der sah vorher nicht wirklich freundlich aus.“ Ob das neue Kostüm nun besser bei den Kindern ankommt, wollten die beiden nicht beantworten. Doch eins ist klar, so Brunner: „Es ist auf jeden Fall eine Ehre. Wir machen das gerne und das jedes Jahr aufs Neue“.