Festnahme bei Trockau Flucht vor Polizei auf A9 mit 200 km/h

Ein Autofahrer ist am Sonntagabend auf der A9 vor der Polizei geflüchtet. Er raste, schaltete trotz Dunkelheit das Licht aus. Bei Trockau setzte er die Flucht zu Fuß fort.

Die Pegnitzer Polizei berichtet von der Flucht über die A9. Foto: picture alliance/dpa

Am Sonntagabend, 26. April, gegen 22 Uhr sollte auf der A9 ein mit zwei Mann besetztes Auto einer Kontrolle unterzogen werden, berichtet die Polizeiinspektion Pegnitz am Montag. Der Fahrer habe die Flucht ergriffen.

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Dabei habe er vorübergehend die Scheinwerfer ausgeschaltet und Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h erreicht, so die Polizei. An der Anschlussstelle Trockau sei er von der Autobahn abgefahren und im Ort zum Stehen gekommen.

Flucht geht bei Trockau zu Fuß weiter

Er sei von dort aus seinem Fahrzeug in eine nahegelegene Hecke geflüchtet, um sich vor der Polizei zu verstecken, heißt es in der Mitteilung. Der 40-jährige moldawische Beifahrer sei im Fahrzeug geblieben.

Die Polizisten konnten laut Polizeibericht beide Personen widerstandlos festnehmen.

Polizei ermittelt

Der 40-jährige deutsche Autofahrer habe offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden, teilt die Polizei mit. Er habe keinen Führerschein, das Auto sei weder versichert noch zugelassen und mit entwendeten Kfz-Kennzeichen versehen gewesen. Im Auto hätten sich mehrere hochwertige Uhren unbekannter Herkunft befunden, sie seien sichergestellt worden.

Gegen den Fahrer wurden laut Polizei strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Nach Abschluss der Sachbearbeitung seien die beiden Personen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.