Mit dem Beginn der Schulferien wird es voll auf den Autobahnen: 16 Bundesländer haben einige Tage gleichzeitig Sommerferien. Die Autofahrer müssen sich am Wochenende auf lange Staus einstellen. Auch Flughäfen sind auf den Sommerferienansturm vorbereitet und haben die Präsenz von Polizisten verstärkt.
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Zum Schuljahresende an diesem Freitag erhalten rund 1,5 Millionen Schulkinder in Bayern ihre Jahreszeugnisse. Aber nicht nur Schülerinnen und Schüler im Freistaat starten in die Ferien: Die sechswöchige schulfreie Zeit beginnt auch in Baden-Württemberg. Damit wird es voll auf den Autobahnen. Denn ein paar Tage lang haben dann alle 16 Bundesländer gleichzeitig Sommerferien.

Dass sich dieses Jahr 6 Prozent mehr Urlauber dafür entscheiden, mit dem Auto zu fahren, wird am Flughafen kaum zu spüren sein: In München starten und landen allein am kommenden Freitag mehr als 1100 Flieger, teilte der Flughafen mit. Während der gesamten Sommerferien rechnet der Münchner Flughafen mit sechs Millionen Reisenden.
Polizei und Sicherheitspersonal sind auf den Ferienansturm vorbereitet, nicht erst nach den Ereignissen der vergangenen Wochen. Die Bundespolizei hat ihr Personal hochgefahren, sowohl im sichtbaren als auch im nicht-sichtbaren Bereich. Spezielle Schulungen seien unnötig, so die Bundespolizei am Flughafen München. Ihr Personal sei „sehr, sehr gut geschult, auch im Bezug auf eine „Amoklage“.
Die Polizei am Flughafen in Nürnberg setzt mit flexiblen Konzepten und verstärkter Schutzausrüstung ebenfalls auf mehr Präsenz der Beamten an Ein- und Ausreisekontrollen.
dpa