FDP in Bayreuth „Solide zweistellig“

Ein „solide zweistelliges Ergebnis“ erwartet Thomas Hacker für die FDP. Vor den ersten Hochrechnungen gibt sich der Bundestagskandidat entspannt: „Ich bin zuversichtlicher als 2017. Die Umfragen waren ja stabil.“ Auch dass er seinen Platz im Bundestag verteidigen wird, davon geht Hacker aus.

Ein „solide zweistelliges Ergebnis“ erwartet Thomas Hacker für die FDP. Vor den ersten Hochrechnungen gibt sich der Bundestagskandidat entspannt: „Ich bin zuversichtlicher als 2017. Die Umfragen waren ja stabil.“ Auch dass er seinen Platz im Bundestag verteidigen wird, davon geht Hacker aus. Mut braucht er sich keinen antrinken: „Dann hätte ich hier einen Kognak stehen.“ Am Sonntagabend reicht ihm ein Helles, für den Durst.

Kurz nach 18 Uhr brandet im Café Florian Beifall auf. Hier haben sich gut zwei Dutzend Liberale eingefunden, um das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl zu verfolgen. Zwölf Prozent weisen die ersten Hochrechnungen beim ZDF für die FDP aus. „Ich bin zufrieden“, sagt Hacker. Es sei in etwa das, was er erwartet habe.

Nach Auszählung der Briefwahl erwartet er für seine Partei keine großen Überraschungen mehr. „Das sind der Erfahrung nach Wähler, die sich eher für das bürgerliche Lager entscheiden“, sagt Hacker.

Dennoch werde es noch ein spannender Abend. Denn SPD und CDU/CSU liegen denkbar knapp beieinander. „Mit der CDU haben wir natürlich viel größere Schnittmengen als mit den anderen Parteien“, sagt Hacker. Damit wäre sie als möglichst starker Partner natürlich wünschenswert – aber großer Mitleid über das schlechte Abschneiden der Union empfinde er jetzt auch nicht.

Dass die FDP in den Sondierungsgesprächen – wie nach der vergangenen Bundestagswahl – konsterniert den Verhandlungstisch verlassen wird, davon geht Thomas Hacker nicht aus: „Wir haben eine andere Ausgangslage, mit anderen Gesprächspartnern.“ Außerdem, so führt er an, zeigten CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen, dass sie gut zusammenpassten.

Die Jungen Liberalen halten eine Regierungsbeteiligung für absolut realistisch: „Wir haben in den vergangenen vier Jahren aus der Opposition raus gute Arbeit gemacht.“

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