Farkas muss gehen Tigers entlassen ihren Trainer

red
Wachablösung: Die Rolle von Robin Farkas (links) als Cheftrainer der Tigers übernimmt nun sein bisheriger Assistent Marc Vorderbrüggen (rechts vorne). Foto: Peter Mularczyk

Nach der siebten Niederlage im neunten Spiel der Eishockey-Saison wollen die Bayreuth Tigers durch einen Trainerwechsel eine Trendwende erzwingen: Robin Farkas muss gehen.

Nur neun Spieltage der Eishockey-Saison 2022/23 hat die Amtszeit von Robin Farkas als Trainer der Bayreuth Tigers überdauert. Nach der siebten Niederlage mit 4:6 beim zuvor noch sieglosen Schlusslicht Heilbronner Falken gab der Tabellenvorletzte der DEL2 am Montagvormittag die Trennung von dem 55-jährigen Kanadier bekannt, der erst im Januar dieses Jahres als Nachfolger von Petri Kujala verpflichtet worden war.

Wie die Tigers mitteilten, sei Farkas durch Geschäftsführer Matthias Wendel von den Aufgaben in seinem für die laufende Saison gültigen Vertrag entbunden worden. Seine Aufgaben übernimmt demnach der bisherige Assistent-Coach Marc Vorderbrüggen.

„Die Entwicklung ließ keinen Handlungsspielraum“, wird Wendel zitiert. „Wir mussten jetzt reagieren! Nicht nur die Fans der Tigers, die uns bisher immer großartige Unterstützung zukommen ließen, sind verständlicherweise enttäuscht. Auch das komplette Umfeld und ich persönlich hatten und haben einen anderen Anspruch an das – für unsere Begriffe – mit starken Einzelspielern besetzte Team. Marc wird das Team übernehmen und hat unser vollstes Vertrauen. Wir können unsere Fans nur bitten unseren neuen Head-Coach und das Team in den nächsten Wochen weiterhin zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass wir alle zusammen dann in Kürze eine andere, erfolgreichere Mannschaft sehen werden.“

 

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