Josef Hader kennt seine Kühe. Derzeit stehen 57 auf der Weide, wer nah genug hingeht, kann die Namen lesen, die er auf die Ohrmarken geschrieben hat. Sein Enkel begleitet ihn auf Schritt und tritt, sieht mit seinem Opa nach den Kühen, hilft beim Füttern. Die Halle und den Stall hat er mit seinem Sohn Christoph gebaut. Das Besondere an Haders Rindern oben im Frankenwald, im kargen Nurn ist das Fleisch, das der Familienbetrieb irgendwo im Nirgendwo im Frankenwald produziert. Seine Angus- und Gelbvieh-Kühe kreuzt Hader mit einem Wagyu-Bullen. Das Fleisch ist fein marmoriert, die Farbe dunkelrot wie bei Wild, das ausgelassene Fett geschmeidig wie Margarine.
Familie Hader in Nurn Hier gibt’s Fleisch und Superfood aus dem Frankenwald
Tim Birkner 23.05.2025 - 12:00 Uhr