Ein falscher Raketenalarm wie im US-Bundesstaat Hawaii ist aus Behördensicht auch in Deutschland theoretisch nicht vollkommen auszuschließen. „Es bleibt immer ein Restrisiko“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Bonn. „Ein Missbrauch, ein technisches oder menschliches Versagen lässt sich nicht vollständig ausschließen.“ Das Bundesamt sei seit 60 Jahren auch dafür zuständig, die Zivilbevölkerung vor Luftkriegsgefahren zu warnen, erläuterte Unger.