Er war während der Hochwasserkatastrophe in Niederbayern. Damals hat sich der Angeklagte als Leutnant ausgegeben und Soldaten kommandiert, die es nicht wagten, ihm zu widersprechen. Weil er beim Hantieren mit schwerem Gerät einen falschen Befehl gegeben hatte, war es zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem einem Soldaten ein Fuß zertrümmert wurde. Diese Köpenickiade war jedoch nur eines von vielen Vergehen, für die der Creußener in der Vergangenheit vor Gericht stand. Er begeht seit vielen Jahren Straftaten, mehrfach musste er schon Gefängnisstrafen verbüßen, die letzte Haftentlassung liegt exakt fünf Jahre zurück.