Das unfallbeteiligte Auto befuhr zu diesem Zeitpunkt nach Polizeiangaben einen befestigten und öffentlich befahrbaren Flurbereinigungsweg zwischen dem Bayreuther Ortsteil Friedrichsthal und dem Weidenberger Ortsteil Döhlau.

Beim Überfahren eines unbeschrankten mit Andreaskreuz gekennzeichneten Bahnüberganges übersah der 60-jährige Autofahrer den von Bayreuth kommenden Zug und fuhr über den Bahnübergang. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung des Regionalzuges erfasste dieser das Auto im Frontbereich. Der Zug kam etwa 80 Meter, das Auto etwa 100 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stillstand.

Der Autofahrer wurde durch den Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht.

Die 40 Passagiere des Zuges als auch der Lokführer kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 50.000 Euro geschätzt. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Bayreuth und Weidenberg musste für mehrere Stunden unterbrochen werden.