2026 soll der 150. Geburtstag der Festspiele gefeiert werden. Doch das ursprünglich sehr üppige Programm mit elf Opern von Richard Wagner wurde auf sieben zusammengestrichen. Grund: Geldmangel. Im Dezember aber hatte der Mäzenatenverein die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth (GdF) auf seinem Konto fast eine Million Euro entdeckt, die von Großspendern unerwartet eingegangen seien, wie Georg Freiherr von Waldenfels, der Vorsitzende des Freunde-Vorstands, dieser Redaktion sagte. Dabei „wünschten“ sich die Freunde mit der „zweckgebundenen“ Spende, dass 2026 noch Richard Wagners populäre Opern „Tannhäuser“ und „Lohengrin“ aufgeführt werden können. Natürlich mit dem Publikums- und Freunde-Liebling und Star-Dirigent Christian Thielemann. Dem erteilte die Festspiel-Leitung eine Absage.
Extra-Million Euro So "freundlich" lehnen Bayreuther Festspiele ab
Otto Lapp 30.01.2025 - 10:16 Uhr