Extinction Rebellion Plastik im Einkaufswagen

BAYREUTH. Kampf dem Plastikwahn – unter diesem Motto machte am Samstag die Organisation Extinction Rebellion Bayreuth auf den überflüssigen Verpackungsmüll aufmerksam, der bei einem durchschnittlichen Einkauf anfällt.

Angefragt hatten die Organisatoren bei Supermärkten und Discountern in Bayreuth, „Rewe und Netto haben uns zugesagt“, sagt Katharina Blaurock, eine der Verantwortlichen.
Gut zwanzig, überwiegend junge, Leute fanden sich vor dem Rewe in der Spinnereistraße ein und füllten nach dem Einkauf die Waren in mitgebrachte Behältnisse um. Plastikfolien, Styroporschalen und beschichteten Kartonagen landeten dann in Einkaufswägen, um die Menge an unnötigen Umverpackungen sichtbar zu machen: Ein Melonenschnitz auf Styropor, umhüllt von Folie, zeigte den Irrsinn mehr als deutlich. Drei Wägen waren am Ende der Aktion gefüllt – und das, obwohl die Teilnehmer nur kleine Einkäufe und ausschließlich für sich selbst getätigt hatten. Natürlich hatten sie an diesem Tag bewusst „falsch“ eingekauft, sonst achten sie nach Möglichkeit darauf, unnötiges Plastik zu vermeiden. Was aufwendig „und oftmals teurer ist“, sagt Student Dietmar Schreyer.
Nicht jeder aus der Organisation fände die Aktion gut, erzählt er, und sei deshalb nicht gekommen. „Sie finden, die Supermärkte würden sich damit nur einen grünen Anstrich geben wollen.“
 

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